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Schlüsselerlebnis
Einige Worte vom Gründer
Am 26. Juli 2000 wurde nach einer sehr schwierigen Schwangerschaft endlich unsere erste Tochter Mira geboren. Gleich am nächsten Tag konnten wir sie mit nach Hause nehmen.
Elf Tage später, es war ein Samstagabend, meine Frau arbeitete noch und wollte anschliessend duschen, ging ich mit meiner kleinen Tochter schon mal zu Bett.
Weil sie ein bisschen nörgelte nahm ich sie aus ihrem Bettchen zu mir auf den Arm, setzte mich auf mein Bett und lehnte mich gegen das Bettkopfteil. Offensichtlich gefiel ihr das, denn sie schlief sogleich ruhig und friedlich ein. Für mich war dies ein schöner Moment. Ich lehnte mich zurück und schloss die Augen.
Plötzlich erschrak ich, ich war wie vom Blitz getroffen. Ich öffnete meine Augen, sah meine kleine Tochter an und bemerkte, dass sie nicht mehr atmete!
Ich weiss nicht, ob Sie sich vorstellen können, was in solch einem Moment in einem vorgeht. Die reine Panik! Ich ließ einen Schrei los und meine Frau kam aus dem Bad. Dank ihrer Ausbildung zur Physiotherapeutin wusste sie was zu tun war. Nach einigen Atemreizgriffen waf unsere Tochter die Arme zurück und begann, wieder zu atmen.
Wir packten sie ins Auto und fuhren Richtung Kinderklinik. Der Notarztwagen fuhr uns entgegen, auf halbem Weg trafen wir uns und luden unsere Tochter mitten auf der Bundesstraße in den Notarztwagen und dann weiter in die Klinik.
Gott sei Dank hat sie keinen Schaden davon getragen und ist heute kerngesund. Es hätte auch anders ausgehen können.
Ich brauchte Monate um dieses Erlebnis zu verarbeiten, lebte mit der ständigen Angst, unser Kind zu verlieren. Ich schlief keine Nacht mehr ruhig, umso mehr, da Mira nun ständig durch einen Monitor überwacht war, der des Öfteren Fehlalarme auslöste.
Etwa ein halbes Jahr später nahm ich an einer Gebetsveranstaltung teil und brachte dies alles vor Gott. Ich konnte und wollte nicht länger mit dieser ständigen Angst leben.
Im Gebet war es, als ob Gott mir antwortete und sagte: “Wie es dir geht, so geht es auch mir, wenn nur eines meiner Kinder verloren geht…”
Dieser Eindruck hat sich tief in mein Herz gebrannt und einen Motor zum Laufen gebracht, den niemand anhalten kann. Denn ich weiss: die Arbeit für diese Kinder, ob in Deutschland oder Rumänien, ist auf Gottes Herzen. Ich habe mich entschieden, diesen Kindern so gut ich kann zu helfen, um ihrem Leben eine Hoffnung für die Zukunft zu geben.




