Gute Laune trotz schlechtem Wetter. Der Helle Markt bot viel Regen, doch als die Sonne sich zeigte war einiges los bei uns. Auf der Rutsche, im Kriechtunnel, beim Kinderschminken oder im Essenszelt hatte dann doch noch jeder eine gute Zeit. So auch unsere Besenbinder und Korbflechter, übrigens alles Väter von Kinderzelt-Patenkindern, die eigens für dieses Fest mit uns den weiten Weg aus Rumänien auf sich genommen hatten und zeigten, wie sie in den Romasiedlungen ihr Brot zu verdienen versuchen.
Unserer kleinen Maus geht es prächtig! 5 Monate nachdem uns die rumänischen Ärzte ihren Tod voraussagten lebt die kleine Maria mit ihrer Familie jetzt erstmal in Schlüchtern. Aber schaut es Euch doch einfach selbst an.
Wir haben ein riesiges Schokoladen-Ei zu verschenken! Im Eiscafe Ciao Ciao steht dieses Prachtstück, das mit Verpackung 1,80 Meter groß ist und damit sicher das massivste Ei sein sollte, dass es zum Osterfest in Schlüchtern zu bestaunen gibt. Gemeinsam haben wir uns überlegt, das Ei zu verlosen. Der Erlös soll dem Erhalt unserer Kindertagesstätte “Kindernestchen” in Rumänien dienen.
Ihr wollt mitspielen? Jede 2 Euro, die bis Montag, den 9. April 2012, um 23:00 Uhr einschließlich Freitag, den 13. April 2012,Online für uns gespendet werden bedeuten ein Los (10 Euro bringen 5 Lose und erhöhen somit die Gewinnchancen). Außerdem sind die Lose natürlich direkt bei Carlo im Eiscafe Ciao Ciao (Unter den Linden 48, Schlüchtern) erhältlich. Spaghettieis essen und Gutes tun, das klingt doch nach einem tollen Abschluß für den Osterspaziergang :-)
Update:
Gewonne hat Jürgen K. aus Schlüchtern. Herzlichen Glückwunsch… und nicht komplett auf einmal essen :-)
Kinderzelt-Saison startet mit großer Knax-Piraten-Fete
Endlich ist er da: der Frühling. Vergangenes Wochenende traute sich die Sonne endlich hervor und bescherte uns zum ersten Fest im neuen Jahr ein herrliches Frühlingswetter.
Die Kreissparkasse Schlüchtern hatte alle Kinder zu einer Knax-Piraten-Fete eingeladen und so war die Hauptattraktion des Tages natürlich die riesige Piratenschiffhüpfburg, mit der gleich bei Ankunft in die luftige See gestochen wurde. Danach ging es weiter in die Halle, zum größten Indoor-Spiele-Park, den Steinau bisher gesehen hat. Auf den insgesamt 9 Hüpfburgen wurde an diesem Tag jedenfalls Niemandem langweilig. Wer eine Verschnaufpause brauchte, konnte sich beim Basteln, Malen und Kinderschminken ausruhen. Zu neuen Piratenkräften kam man in der Kombüse.
Ihr könnt Euch das gar nicht so richtig vorstellen? Dann kommt doch einfach mal mit:
Letzte Woche wurden wir zu einer Pressekonferenz des Uniklinikums Marburg eingeladen und plötzlich ging Marias Geschichte über den DPA-Ticker und tauchte sogar im Fernsehen auf.
Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen mit uns Anteil nehmen an Ihrer Geschichte.
Wir werden weiterhin über ihr neues Leben berichten, aber jetzt könnt Ihr Euch erstmal hier oder in der Oberhessischen Presse den Beitrag ansehen.
“Was ist Dein größter Wunsch?” Auf diese Frage antwortete Maria jedes Mal mit: “Dass mein Bruder bei mir ist.” Seit sie im Oktober vergangenen Jahres in das Krankenhaus eingeliefert wurde hatte sich das Zwillingspärchen nicht mehr sehen können.
Für den 9. Geburtstag der beiden am 20. Januar setzten wir nun alles daran, diesen Wunsch zu erfüllen. Dafür waren dutzende Behörden- und Anwaltgänge in Deutschland sowie Rumänien nötig. Zahllose Unterschriften, Übersetzungen und eine Eilkurierfahrt nach Rumänien später konnten wir den kleinen David mit der Mutter jedoch gerade noch rechtzeitig nach Deutschland holen.
…das ist rumänisch und ungarisch und heißt “Vielen Dank”.
Damit möchten wir uns im Namen der beschenkten Kinder bei allen fleißigen Päckchenpackern, Sammelstellen und Helfern ganz herzlich bedanken!
Seit nunmehr 6 Jahren können wir von Das kunterbunte Kinderzelt e.V. dank Ihrer Unterstützung die Kinder von Balan und in den Romasiedlungen Gheorghenis kurz vor Weihnachten beschenken.
Es ist schwer zu beschreiben, wie sehr sich die Kinder über ihr Päckchen freuen! Darum haben wir in der Bildergalerie die schönsten Fotos der Verteilaktion für Euch zusammengestellt. Sie sollen einen kleinen Eindruck von der Freude zu vermitteln, die mit jedem einzelnen der wunderschön verpackten Päckchen bereite wird. Im Blog findet ihr übrigens auch wieder meine Tourtagebucheinträge.
Tourtagebuch Teil 1: Die Päckchen und wir sind da – fehlt nur noch der Schnee!
Unglaublich ereignisreiche Wochen für das gesamte Kinderzelt-Team und natürlich besonders für Bernd Druschel, liegen hinter uns. Die kleine Maria ist uns allen ans Herz gewachsen und wir haben große Hoffnung, dass wir ein Happy End erleben dürfen.
Doch nun sind wir wohlbehalten in Sandominic, Rumänien angekommen. Wir, das sind: Bernd, Cleo, Laszlo (einer unserer rumänischen Mitarbeiter, der bei der Übersetzung für Maria in Marburg geholfen hatte), Mechthild Schmitt (von der Metzgerei Robert Müller) und ich. Nach 23 Stunden stressfreier Fahrt freuen wir uns nun auf eine ausreichende Mütze Schlaf, um uns morgen an die schönste Kinderzelt-Arbeit des ganzen Jahres zu machen! Schließlich warten über 4.100 Päckchen darauf, ihren eigentlichen Sinn zu erfüllen: Den Kindern von Balan und in den Romasiedlungen Gheorghenis eine Weihnachtsfreude zu bereiten.
Vorgestern hat André, der “Kinderzelt-Hairdresser”, uns zu Maria ins Krankenhaus begleitet. Ich wollte von ihm wissen, wie das für ihn war.
Kinderzelt: Wie hast Du von der Maria erfahren?
André: Ich war im Oktober mit einem Team in Rumänien, um mir einmal persönlich anzuschauen, was das Kinderzelt dort macht. Während wir in der Romasiedlung, aus der Maria stammt, waren, hörte ich zum ersten Mal von ihr und erfuhr, dass sie im Krankenhaus sei. Am nächsten Tag sollte es schon wieder nach Hause gehen. Wir haben dann auf der Fahrt zum Flughafen einen 2-stündigen Umweg zur Klinik nach Targu Mures gemacht. Bernd, der Leiter vom Kinderzelt, wollte unbedingt genaueres über Marias Gesundheitszustand erfahren.
Als ich dort durch die Gänge ging… dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben. Als Kind war ich selbst auch schon im Krankenhaus, aber hier fühlte ich mich wie in einem Film. Überall saßen Menschen in den Gängen und warteten auf irgendwas, die Lampen funktionieren nicht richtig, die ganze Atmosphäre war einfach komisch.
Die Zeit vergeht wie im Flug. Seit unserem letzten Update von unserem aktuellen Sorgenkind Maria sind schon wieder 13 Tage vergangen. Wir durften und wollten während dieser Zeit keine näheren Informationen zu ihrem Gesundheitszustand herausgeben, da ihre Situation sehr ernst war und wir erst einmal abwarten wollten, wie sie die große Operation übersteht. Danke, dass Ihr dafür Verständnis hattet. Es war für uns ein ständiges Wechselbad der Gefühle und eine sehr angespannte Zeit. Heute möchten wir Euch nun ein paar Infos zukommen lassen. Hier noch mal ihre ganze bisherige Leidensgeschichte in kurzen Worten.