Unserer kleinen Maus geht es prächtig! 5 Monate nachdem uns die rumänischen Ärzte ihren Tod voraussagten lebt die kleine Maria mit ihrer Familie jetzt erstmal in Schlüchtern. Aber schaut es Euch doch einfach selbst an.
Letzte Woche wurden wir zu einer Pressekonferenz des Uniklinikums Marburg eingeladen und plötzlich ging Marias Geschichte über den DPA-Ticker und tauchte sogar im Fernsehen auf.
Wir freuen uns sehr, dass so viele Menschen mit uns Anteil nehmen an Ihrer Geschichte.
Wir werden weiterhin über ihr neues Leben berichten, aber jetzt könnt Ihr Euch erstmal hier oder in der Oberhessischen Presse den Beitrag ansehen.
“Was ist Dein größter Wunsch?” Auf diese Frage antwortete Maria jedes Mal mit: “Dass mein Bruder bei mir ist.” Seit sie im Oktober vergangenen Jahres in das Krankenhaus eingeliefert wurde hatte sich das Zwillingspärchen nicht mehr sehen können.
Für den 9. Geburtstag der beiden am 20. Januar setzten wir nun alles daran, diesen Wunsch zu erfüllen. Dafür waren dutzende Behörden- und Anwaltgänge in Deutschland sowie Rumänien nötig. Zahllose Unterschriften, Übersetzungen und eine Eilkurierfahrt nach Rumänien später konnten wir den kleinen David mit der Mutter jedoch gerade noch rechtzeitig nach Deutschland holen.
Vorgestern hat André, der “Kinderzelt-Hairdresser”, uns zu Maria ins Krankenhaus begleitet. Ich wollte von ihm wissen, wie das für ihn war.
Kinderzelt: Wie hast Du von der Maria erfahren?
André: Ich war im Oktober mit einem Team in Rumänien, um mir einmal persönlich anzuschauen, was das Kinderzelt dort macht. Während wir in der Romasiedlung, aus der Maria stammt, waren, hörte ich zum ersten Mal von ihr und erfuhr, dass sie im Krankenhaus sei. Am nächsten Tag sollte es schon wieder nach Hause gehen. Wir haben dann auf der Fahrt zum Flughafen einen 2-stündigen Umweg zur Klinik nach Targu Mures gemacht. Bernd, der Leiter vom Kinderzelt, wollte unbedingt genaueres über Marias Gesundheitszustand erfahren.
Als ich dort durch die Gänge ging… dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben. Als Kind war ich selbst auch schon im Krankenhaus, aber hier fühlte ich mich wie in einem Film. Überall saßen Menschen in den Gängen und warteten auf irgendwas, die Lampen funktionieren nicht richtig, die ganze Atmosphäre war einfach komisch.
Die Zeit vergeht wie im Flug. Seit unserem letzten Update von unserem aktuellen Sorgenkind Maria sind schon wieder 13 Tage vergangen. Wir durften und wollten während dieser Zeit keine näheren Informationen zu ihrem Gesundheitszustand herausgeben, da ihre Situation sehr ernst war und wir erst einmal abwarten wollten, wie sie die große Operation übersteht. Danke, dass Ihr dafür Verständnis hattet. Es war für uns ein ständiges Wechselbad der Gefühle und eine sehr angespannte Zeit. Heute möchten wir Euch nun ein paar Infos zukommen lassen. Hier noch mal ihre ganze bisherige Leidensgeschichte in kurzen Worten.
Viele haben uns in den letzten Tagen per Email, Telefon und auf Facebook kontaktiert und nach Marias Verfassung gefragt. Über Eure Anteilnahme freuen wir uns sehr und bringen Euch hiermit das erste größere Update. Wie Ihr schon wisst ist Maria seit Mittwoch Abend im Uniklinikum Marburg und liegt dort auf der Kinderintensivstation. Ihr Zustand ist ernst, aber nicht hoffnungslos.
Die 7-jährige Maria leidet an einem lebensbedrohlichen Darmverschluss, verschiedenen Infektionen im Bauchraum, sowie mehreren Abszessen.
Mit dieser Diagnose hat Maria aufgrund fehlender medizinischer Möglichkeiten in Rumänien keine Überlebenschance.
Da sich ihr Zustand täglich verschlechtert, haben wir uns dazu entschlossen, sie noch in dieser Woche nach Deutschland zu holen, um ihr hier durch eine entsprechende Behandlung im Uniklinikum Marburg die Chance zu geben, ihren 8. Geburtstag im Januar erleben zu dürfen.
Lasst uns gemeinsam Marias Leben retten!
Um das kleine Mädchen und seine Eltern mit einem Ambulanz-Jet nach Deutschland zu holen und den vorraussichtlich mehrwöchigen Aufenthalt der Familie in Deutschland finanzieren zu können, brauchen wir rund 20.000 Euro. Die kleine Maria liegt uns allen sehr am Herzen. Damit wir helfen können, sind wir auf Eure Spenden angewiesen.
Wir haben eine eigene Spenden- und Aktionsseite für Maria zusammengestellt. Bitte sagt diese Adresse Euren Freunden weiter, teilt es auf Facebook, Google+ und allen Netzwerken, in denen Ihr aktiv seid. Wir brauchen alle Unterstützung, die wir bekommen können!
Heute möchten wir Euch einmal teilhaben lassen an einer Not einer Familie hier in Gheorgheni. Ein bisschen ausserhalb von dem Zigeunerdorf bei einer Familie, bei dem Josef, den wir schon lange im Patenprogramm haben.
Josef hat eine besondere Not. Er hat vor 1½ Jahren einen Pferdetritt gegen den Kopf bekommen. Dadurch hat es einen Überdruck und einen Riss im Auge gegeben, Augenflüssigkeit ist ausgelaufen und so ist er an seinem rechten Auge komplett erblindet und das Auge kann nicht mehr wiederhergestellt werden. Aufgrund der schlechten hygienischen Umstände entzündet sich das Auge leider sehr häufig. In einer Klinik in Deutschland kann dieses Problem durch ein Implantat gelöst werden, dadurch wird sich dann auch die gesamte Gesichtshälfte weiter normal mitentwickeln können und er nicht entstellt werden.
Dafür haben wir heute einen speziellen Spendenaufruf. Am 31. Juli nehmen wir ihn mit nach Deutschland, am zweiten haben wir einen Vorstellungstermin in der Klinik und wir werden ihn dort operieren lassen. Das wird uns genau 5000 Euro kosten. Hier kannst du mit deiner Spende an seinem zukünftigen Leben teilhaben und wenn du möchtest kannst du ihn ja auch mal besuchen kommen solange er in Deutschland ist.
Unser “Rolli” war wieder für ein paar Tage in Deutschland und wurde in der Uniklinik in Marburg behandelt. Den Umständen entsprechend geht es ihm sehr gut, er ist munter und wohlauf. Im September soll das Tracheostoma herausgenommen werden, darauf freut er sich schon gewaltig.
Es ist schon unglaublich, vor zwei Jahren stand sein Leben auf Messers Schneide (die Geschichte)… viele von Ihnen haben mit Ihren Spenden Anteil daran, dass dieser Junge überhaupt noch lebt. Vielen Dank!
Im September 2008 nahm ein junges Elternpaar nach langer Odyssee durch verschiedenste Krankenhäuser Rumäniens Kontakt zu unserer rumänischen Niederlassung auf. Ihr damals gerade zwei Jahre alter Sohn Roland litt unter einer angeborenen tumorartigen Missbildung im Halsbereich und Brustkorb, einem so genannten Lymphangiom.
Da diese Erkrankung in Rumänien nicht behandelt werden kann, stellten wir ihn im Dezember 2008 in der Marburger Uniklinik vor, welche eine der wenigen Kliniken in Europa ist, die bereits Erfahrung in der Behandlung solcher Lymphangiome hat. Nach einer ausgiebigen Untersuchung konnte Roland mit seinen Eltern wieder nach Hause reisen, da zum damaligen Zeitpunkt kein akuter Handlungsbedarf bestand. Es war geplant ihn von nun an jährlich dort zu untersuchen.